Neue Amy Winehouse Dokumentation (BBC) zur Entstehung von „Back to Black“

Vor 10 Jahren, am 23.07.2011, starb Amy Winehouse. Zwei ikonische Alben, die den Soul und Jazz für kurze Zeit wieder populär machten. Zusammen mit ihrer polarisierenden Persönlichkeit entstand ein weltweiter Hype, der ihr dann Jahre später, wie so vielen anderen Künstlern, zum Verhängnis wurde.

Die BBC hat nun eine Dokumentation produziert, die sich mit der Entstehung ihres erfolgreichsten Albums „Back to Black“ beschäftigt. Es steht nicht die Tragik der Person Amy Winehouse im Fokus, sondern das außergewöhnliche Werk. Und das ist sehr angenehm. Jeder weiß um ihre toxischen Beziehungen, den Alkohol, die Drogen… weshalb dann nicht, 10 Jahre nach ihrem Tod, mal nur auf ihre Kunst schauen.

Und diese Kunst war so anders, so unangepasst. Vollgepackt mit bissigem Humor und Schimpfworten. Tiefe Traurigkeit verpackt in einen Retro Soul Sound, den zwei große Produzenten (Mark Ronson, Salaam Remi) und die beteiligten Musiker behutsam „modern“ klingen lassen. Für das Gerüst aller Songs ist Amy Winehouse aber selbst verantwortlich. Sie braucht Jahre für die Songs, schreibt nur dann wenn sie zu nichts anderem mehr in der Lage ist.

Seit 2006 hat sich „Back to Black“ über 16 Millionen mal verkauft. Es erhielt den Grammy für bestes Album, der von Winehouse, durch ihre Drogensucht, nicht persönlich in den USA entgegengenommen werden konnte.

Es ist ein Album das tief berührt, das Menschen bis heute Trost spendet. Es ist das Vermächtnis von Amy Winehouse. Die sehenswerte BBC Dokumentation findet ihr aktuell hier auf Arte.

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